Make your own free website on Tripod.com


Das Windows 9x Netzwerk


Immer wieder fragen mich Freunde und Bekannte bei ihren Netzwerk-Problemen um Rat. Deshalb habe ich mich entschlossen hier einiges dazu nieder zuschreiben. Bitte betrachtet diesen Text nicht als Stein der Weisen. Er soll  lediglich dabei helfen, schnell und halbwegs sicher, ein Netzwerk einzurichten. Vorrausgesetzt eure Netzwerkkarte ist korrekt installiert, die Kabel sind Ordnungsgemäß angeschlossen und terminiert, sollte es kein Problem sein mit diesem Text ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen. Das hoffe ich jedenfalls

 

Fangen wir mit etwa einfachem an, der Identifikation. Zunächst einmal sollte man dem Rechner einen eindeutigen Namen geben. Dieser Name sollte im ideal Fall keine Sonderzeichen enthalten und klein geschrieben werden. Außerdem sollte man Umlaute wie ä, ö, ü, vermeiden. Das gleiche gilt für den Namen der Arbeitsgruppe. Auch hier sollte auf eine korrekte Schreibweise geachtet werden. Wenn man ein Netzwerk mit mehreren Rechnern hat, sollten diese alle in der selben Arbeitsgruppe sein. Anderfalls werden die Netzwerkrechner nicht automatisch in der Netzwerkumgebung angezeigt. Da die meisten keinen eigenen Server für die Benutzerverwaltung haben, sollte die Zugriffssteuerung auf Freigabeebene erfolgen! 

 

Als nächstes kommen wir zu den Clients. Hier sollten so wenig wie möglich installiert werden. Einer reicht völlig aus, das ist der Client für Microsoft Netzwerke. In diesem Client sollte man unbedeingt die schnelle Netzwerkanmeldung aktivieren. Das sorgt dafür, daß das Netzwerk schon wenige Sekunden nach dem Booten zur verfügung steht. Allerdings spielen hier auch die Rechnerleistung sowie die Größe des Netzwerks eine entscheidene Rolle. Außerdem darf die Datei- und Druckerfreigabe nicht fehlen. Hier ist zu erwähnen, daß Die Datei- und Druckerfreigabe auch über das Internet funktioniert! Will heißen, daß alle Freigegebenen Resourcen auch von jedem Internet Rechner gesehen und genutzt werden können! 

 

Nun sollten die Protokolle TCP/IP und IPX/SPX installiert werden. Das TCP/IP Protokoll ist die Grundvorraussetzung für eine Einwahl ins Internet. Das IPX/SPX Protokoll ist für einige Spiele erforderlich. Generell sollten sowenig Protokolle wie möglich installiert sein, aber auf diese beiden Protokolle würde ich nicht verzichten. Das IPX/SPX Protokoll für den DFÜ-Adapter tue ich gleich wieder löschen. Für das Internet reicht TCP/IP völlig und in einen Server der IPX/SPX unterstützt wähle ich mich nicht ein. Zusätzlich kann im übrig gebliebenen IPX/SPX Protkoll die Funktion Netbios über IPX/SPX aktiviert werden. Netbios soll hierbei eine schnellere Datenübermittelung im Netzwerk erlauben. Ich persönliche bevorzuge es ohne Netbios Erweiterung zuarbeiten. 

 

Windows sucht beim Starten nach einen DHCP-Server der eine IP für die Netzwerkkarte vergibt. Wenn Windows, etwa nach 20 Sekunden, keinen Server gefunden hat, wird die Loopback IP 127.0.0.1 an die Netzwerkkarte vergeben. Da die meisten keinen eigenen DHCP-Server haben ist es sinnvoll eine Feste IP für das an die Netzwerkkarte gebundene TCP/IP Protokoll zu vergeben. Hierfür sollte man Adressen aus dem privaten IP-Breich 192.168.0.1 bis 192.168.255.255 verwenden. Dieser IP-Bereich ist den Nutzern von privaten Netzwerken vorbehalten und kommt nicht im Internet vor. Damit beugt man IP-Konflikten vor, die etwa auftretten könnten wenn ein Internet-Provider die selbe IP an das Modem vergibt, die schon von der Netzwerkkarte benutzt wird. Auch bei der Konfiguration von mehreren vernetzten Rechner ist darauf zuachten, daß jeder Rechner eine andere IP bekommt. Außerdem muß man die Subnetzmaske einstellen. Benutzt man eine IP aus dem Bereich 192.168.0.1-255 reicht die Subnetzmaske 255.255.255.0 völlig aus. Benutzt man andere IP´s muß die Subnetzmaske entsprechend angepasst werden.

 

In den TCP/IP Einstellungen für den DFÜ-Adapter sollte man unbedingt die Bindung für Datei- und Drucker- Freigabe lösen. Anderfalls tritt der oben bereits erwähnte Effekt ein, und der Rechner kann vom Internet aus gesehen und genutzt werden. Beim Aufrufen der Eigenschaften dieses Protokolls erscheint eine nichts sagende Botschaft die man getrost ignorieren kann. Microsoft behauptet, daß bei Aktivierter Freigabe für´s DFÜ-Netzwerk der Internet Explorer eine entsprechende Warnung zeigt sobald man versucht sich ins Internet einzuwählen. Dies kann ich für Win95B und den darin enthaltenen Internet Explorer 3.0 bestätigen, aber spätestens mit dem IE4.0 und Windows98 ist diese Warnung abhanden gekommen.

 

Hier habe ich die wichtigsten Einstellungen bebildert nachgestellt!